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Suchbegriff: Presseinformation

Die Bank of Japan behielt ihren Leitzins bei 0,75 % bei und hob gleichzeitig ihre Wirtschafts- und Inflationsprognosen für 2025–2026 an, was ihr Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung signalisiert. Die Entscheidung wird jedoch durch die politische Unsicherheit aufgrund der von Premierminister Takaichi ausgerufenen Neuwahlen erschwert, dessen Konjunkturprogramme die Volatilität am Anleihemarkt erhöht und die Besorgnis über die Staatsverschuldung geschürt haben.
Die deutsche Bauindustrie zeigt starke Anzeichen einer Erholung mit einem Auftragsanstieg von 8,5 % gegenüber dem Vormonat im November 2025, was den vierten inflationsbereinigten Anstieg innerhalb von fünf Monaten darstellt. Die Branche profitiert von staatlichen Investitionsprogrammen und Großprojekten, wobei der Tiefbau um 10,1 % und der Hochbau um 7,2 % zulegten. Experten sagen voraus, dass das Bauwesen zu einem Wachstumsmotor für die deutsche Wirtschaft werden könnte, mit Prognosen von 2,5 % Wachstum bei den Bauinvestitionen gegenüber einem Gesamtwachstum des BIP von 1,2 % für 2026.
Die Financial Times berichtet über die geldpolitische Entscheidung der Bank of Japan im Januar und bezeichnet diese als „hawkish hold” (hawkish = restriktiv). Der Artikel ist Teil des Dienstes „Monetary Policy Radar”, der eine eingehende Analyse der Maßnahmen der Zentralbanken und der wirtschaftlichen Ereignisse bietet. Der Artikel unterstreicht die Kompetenz des Redaktionsteams der FT bei der Beobachtung der Auswirkungen geldpolitischer Veränderungen auf Investitionen und enthält Hintergrundinformationen zu wichtigen Ökonomen und Analysten, die sich mit dem globalen Zentralbankwesen befassen.
China plant Berichten zufolge, sein Wirtschaftswachstumsziel für 2026 auf 4,5 bis 5 % zu senken, was eine Toleranz für eine moderate Verlangsamung signalisiert, da die Regierung den Schwerpunkt auf eine hochwertige Entwicklung legt. Das Land erzielte 2025 ein Wachstum von 5 %, indem es den schwachen Binnenkonsum durch steigende Exporte kompensierte, aber Ökonomen warnen, dass diese Strategie nicht mehr nachhaltig ist. Das langsamere globale Wachstum und demografische Herausforderungen belasten die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt trotz eines Handelsüberschusses von 1,2 Billionen US-Dollar.
Der DAX eröffnete unverändert, während Gold und Silber angesichts geopolitischer Spannungen und sinkendem Vertrauen in US-Anlagen neue Rekordhöhen erreichten. Positive Entwicklungen bei den Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine sowie die Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Grönland sorgten für etwas Optimismus an den Märkten, doch die Sorge um die politische Stabilität in den USA und die Unabhängigkeit der US-Notenbank treibt Anleger weiterhin in Edelmetalle als sichere Anlage.
Rindfleischverkäufer in Jakarta streiken, um gegen die steigenden Fleischpreise zu protestieren, die durch die drastischen Kürzungen der Importquoten für private Händler durch die indonesische Regierung und den Wertverlust der Rupiah verursacht wurden. Experten warnen vor Problemen, da staatliche Unternehmen den größten Teil der Importquote für ausländische Produkte erhalten, was zu Engpässen und erheblichen Preissteigerungen auf dem lokalen Markt führt.
Der Schweizer Werkzeugmaschinenhersteller Mikron verzeichnete 2025 einen Umsatzanstieg von 2,1 % auf 381,4 Millionen CHF, währungsbereinigt betrug das Wachstum 4,1 %. Der Auftragseingang ging jedoch aufgrund der schwächelnden europäischen Märkte und der zurückhaltenden Investitionen der Kunden um 14,4 % auf 332,7 Millionen CHF zurück. Das Segment Automation verzeichnete ein solides Wachstum, während Machining Solutions einen Rückgang verzeichnete. Trotz geringerer Auftragseingänge erwartet Mikron eine verbesserte Rentabilität mit einer operativen Marge von 10,4 % gegenüber 8,5 % im Jahr 2024.
Die Union Bancaire Privée (UBP) verzeichnete 2025 ein starkes Wachstum mit einem Kundenvermögen von 184,5 Milliarden Schweizer Franken, was einem Anstieg von 19,5 % entspricht, der auf die Integration des Privatkundengeschäfts der Société Générale und günstige Markttrends zurückzuführen ist. Die Bank erzielte einen Nettoneugeldzufluss von 2,7 Milliarden Franken und verzeichnete einen Anstieg des Betriebsergebnisses um 12,5 %, obwohl die Integrationskosten zu höheren Aufwendungen führten. Die UBP behielt ihre starken Kapitalquoten bei, die deutlich über den regulatorischen Anforderungen liegen, und bleibt eine der kapitalstärksten Privatbanken der Schweiz.
HBM Healthcare Investments meldete für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/2026 ein starkes Finanzergebnis mit einem Gewinn von 286 Millionen Schweizer Franken, was einer deutlichen Steigerung gegenüber den 66 Millionen Franken im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Die Leistung des Unternehmens wurde sowohl von privaten als auch von börsennotierten Beteiligungen getragen, wobei das dritte Quartal 191 Millionen Franken zum Gewinn beitrug. Trotz negativer Währungseffekte in Höhe von 180 Millionen Franken bleibt HBM optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Geschäftstätigkeit und sieht Wertsteigerungspotenzial in seinem Portfolio, wobei für das kommende Jahr Ergebnisse klinischer Studien und potenzielle Börsengänge erwartet werden.
Autoneum meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 2,1 % auf 2,29 Mrd. CHF, wobei der organische Umsatz um 4,1 % zurückging und damit hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb. Das Unternehmen erreichte jedoch seine Gewinnziele mit einer EBIT-Marge von deutlich über 5 % und erwartet einen freien Cashflow von über 100 Mio. CHF. Asien verzeichnete aufgrund von Akquisitionen ein starkes Wachstum, während Europa und Nordamerika Umsatzrückgänge hinnehmen mussten. Der starke Schweizer Franken wirkte sich negativ auf die Ergebnisse aus, aber die Automobilindustrie zeigte Anzeichen einer Entspannung mit einem weltweiten Wachstum des Fahrzeugmarktes um 3,7 %.

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